#LVLUP 2.0 – Napalm in der Virtual Reality

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Wie weit sind VR-Brillen und -Räume, wohin geht der Weg der „neuen“ Technologie und wofür kann sie gebrauchen? Um diese Fragestellungen drehte sich #LVLUP 2.0, das sich mit Experten zum Thema verstärkt hat.


Quo vadis VR?

Am 19. November 2015 war ich auf dem Virtual Reality Event #LVLUP 2.0 eingeladen. Es fand im sog. ShoVroom in Hamburg-Rothenburgsort statt und gab mir ein paar Eindrücke über den momentanen Stand und die Zukunft der virtuellen Realität. Insgesamt wurde das Event in drei Teile gesplittet: Eine Vorstellungsrunde mit Präsentationen der drei Gastdelegationen, ein interessantes Panel zum Thema Virtual Reality und reichlich Zeit für Networking und Hardware-Tests.

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Der Ablaufplan auf Schiefer

Social VR

Den Anfang bei den Vorträgen machte der Mitbegründer von VR-Nerds Christoph Springer. Dieser beschäftigte sich mit der Frage, wie sich das soziale Verhalten in der virtuellen Realität darstellt und wie VR in der Sozialwissenschaft bewertet werden kann. Zu den Vorteilen zählt der Soziologie-Student und Online-Redakteur neben der Bildung sozialer Gruppen auch den Gleichstellungsaspekt im virtuellen Raum.

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Sprecher Christian Springer erklärt Moderator Uke Bosse die Welt

Virtuelle Architekturen

Als Zweites hat das Sprecher-Duo, bestehend aus Oliver Rößling und Rüdiger Höfert, seine Firma OpusVR vorgestellt. Und hier lernt man, dass VR nicht nur beim Gaming genutzt werden kann: Das Unternehmen erzeugt mit seinem gleichnamigen Marketing-Tool virtuelle Räume für Immobilien und Architektur. So können Kunden schon vor der Grundsteinlegung einen Blick in das (möglicherweise) neue Haus werfen. Langsam aber stetig findet diese Geschäftsidee auch mehr und mehr Anklang.

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Rüdiger Höfert spricht über VR-Architektur

Augmented Gaming

Zu guter Letzt ist Gamewheel-CEO Evgeni Kouris an das Rednerpult getreten. Der Designer beschäftigt sich mit Augmented Reality, also computergestützter Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Mit den AR-Games von Gamewheel können Kinder ihre Fantasie ausleben und neue Möglichkeiten zum Spielen nutzen. Der nächste Schritt für Kouris geht aber in den B2B-Bereich: So soll eine Plattform geschaffen werden, mit der Unternehmen selbstständig VR- und AR-Spiele entwickeln können.

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Da fehlt noch ein Phantasialand-Aufkleber auf dem Laptop…

Panel-Diskussion: Die Zukunft von Virtual Reality

Im Anschluss an die Präsentationen haben sich die Sprecher unter den geübten Händen vom Schweizer Messer des Entertainments, Uke Bosse, zu einem Plausch über die Zukunft von VR versammelt. In puncto Funktionalität der virtuellen Realität herrschte Einigkeit, bei der Mainstream-Fähigkeit zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht: Vor allem dem Gamewheel-Entwickler Christian Bittler, der mit Evgeni Kouris angereist war, erscheint Virtual Reality derzeit noch nicht massenmarktreif. Die größten Hürden seien hier die Bereitschaft des Kunden, sich eine dicke und sperrige VR-Brille aufzusetzen, sowie der derzeit noch zu hohe Preis für die Gadgets.

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Noch nicht von der Mainstream-Fähigkeit von VR-Brillen überzeugt: Christian Bittler

Zum Abschluss wird probiert

Der letzte Teil des Abends war zum Testen reserviert. Hier konnte man mal alle Brillen ausprobieren. Mit dabei die HTC Vive, Oculus Rift und die Gear VR. Sogar das eher unbekannt Virtual Vizor war vertreten. Um die sogenannte Virtual Reality Cap zum Laufen zu bringen, muss man ein Smartphone vor die lieben Glubscher schnallen. Sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber eine nette Erfindung.

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Achja, Lotto King Karl war auch noch da #NurDerHSV :)

Unterm Strich…

war #LVLUP 2.0 ein voller Erfolg und für alle Virtual-Reality-Affinen ein interessantes Event. Beim Rausgehen haben alle Teilnehmer sogar ein kleines Goodie-Bag mitbekommen. Neben einem VR-Brillen-Karton für das eigene Smartphone gab es auch die aktuelle WASD, das hierzulande wohl beste Gaming-Magazin, für den Heimweg.

Die Rechte an allen verwendeten Grafiken in diesem Artikel liegen bei 7mobile

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Lennart Gotta