Blogarchiv

Mandy

Nach einer gefühlten Ewigkeit kehre ich in meine Blog-Heimat zurück und schreibe direkt über den außergewöhnlichsten Schauspieler der Welt: Nicolas Cage. Neben den gefühlt 50 Direct-to-DVD-Filmmüll spielt Cage jedes Jahr in einer Handvoll Indie-Werken mit. Dort erkennt man oftmals erst das Talent der Schauspiellegende, obwohl seine Leistung auch maßgeblich von der Regieleitung abhängt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mir „Mandy“ von Regisseur und Co-Drehbuchautor Panos Cosmatos mit Napalm-Neuling Frauke angesehen – und war etwas überwältigt.

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The Neon Demon

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Ein neuer Refn-Film? Da bin ich doch an Bord! Nach “Bronson”, “Walhalla Rising”, “Drive” und “Only God Forgives” kommt am 23. Juni 2016 das fünfte (englischsprachige) Machwerk des exzentrischen Dänen in deutsche Kinos. Für “The Neon Demon” hat sich Nicolas Winding Refn ganze drei Jahre Zeit gelassen. Nach dem superpopulären “Drive” und dem etwas kontroversen “Only God Forgives”, versucht Refn seinen ganz persönlichen Stempel auf das Horror-Genre zu drücken.

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X-Men: Apocalypse

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Die X-Men-Serie zählt inklusive seiner Wolverine-Ableger bereits sieben Real-Verfilmungen und Einspielergebnisse in Höhe von über einer Milliarde Dollar. Mit „X-Men: Apocalypse“ kommt am 19. Mai 2016 der achte Film und dritte Teil der aktuellen Reihe aus dem X-Men-Universum. James McAvoy, Michael Fassbender und everybody’s darling Jennifer Lawrence nehmen nunmehr das dritte Mal ihre Rollen als Professor X, Magneto und Mystique ein. Unterstützt werden sie von Hochkarätern wie Nicholas Hoult als Beast, „Game of Thrones“-Star Sophie Turner in der Rolle der Jean Grey sowie Inside Poe Dameron Oscar Isaacs als Bösewicht und Mutanten-Urvater Apocalypse.

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The Huntsman & the Ice Queen (The Huntsman: Winter’s War)

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Es gibt so Filme oder Serien, bei denen sich ein sogenanntes Spin-off eines beliebten Charakters lohnt. Andere Storys lohnen sich dagegen nicht für derartige Ableger, weil die Tiefe fehlt. Dennoch lässt sich Hollywood ein über das andere Mal dazu verleiten, ein Film-Universum so weit auszuschlachten, bis auch der letzte Box-Office-Dollar auf den Konten landet. Nachdem sich der Trend der düsteren Märchen-Interpretationen etwas gelegt hat, dachte man zunächst, dass aus dieser Richtung erstmal nichts mehr kommt. Aber falsch gedacht: Mit “The Huntsman & the Ice Queen” erscheint am 7. April 2016 das lang ersehnte Spin-off zu “Snow White and the Huntsman“. Chris Hemsworth gibt sich erneut die Ehre und stellt abermals den Huntsman Eric dar, begleitet von einigen Hochkarätern seiner Zunft.

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Thief

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Wenn man an Filmemacher Michael Mann denkt, fallen einem gleich mehrere Thriller ein. Dazu gehören auf jeden Fall “Heat”, “Miami Vice”, “Collateral” oder auch “The Insider”. Einer seiner größten Erfolge hat Mann aber mit einem seiner ersten Langfilme erreicht: Die Rede ist von “Thief” (“Der Einzelgänger”). Der 1981 erschienene Crime-Thriller hat damals den mittlerweile 73-jährigen Regisseur ins Rampenlicht rücken lassen, in den Folgejahren konnte Mann vier Oscar-Nominierungen registrieren. Auch auf das Genre an sich hat “Thief” noch bis dato einen sichtbaren Einfluss. Erst kürzlich hat OFDb Filmworks eine Ultimate Edition (5 Discs) veröffentlicht, um dem Film die gebührende Ehre zu erweisen.

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Southpaw

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Nach “Nightcrawler” zeigt sich Jake Gyllenhaal als das diametrale Gegenteil seiner Rolle als drahtiger Psychopath Louis Bloom. In “Southpaw” spielt er den muskelbepackten Box-Weltmeister Billy Hope. Dabei überrascht nicht seine Performance, sondern das Drehbuch.

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It Follows

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Als Liebhaber von Horrorfilmen ist es schwer, wirklich frische und originelle Ideen zu finden. In dem Genre, das so weit vom Geschmack des breiten Publikums entfernt ist, arbeiten zumindest momentan deutlich zu wenig innovative Filmemacher. Dieser Tage scheint Horror sich ausschließlich in zwei Extreme zu orientieren. Auf der einen Seite die Filme, die den Weg der möglichst krassen und grausamen Gewaltszenen gehen. Das andere Ende des Spektrums bevölkern weichgespülte Möchtegern-Schocker, deren Idee von Horror nicht über eine Reihe an lahmen Jumpscares hinaus geht. Dazwischen sind die Meta-Bomben wie “Cabin in the Woods” oder “Tucker and Dale vs. Evil”, die sich zwar einen Spaß aus den traditionellen Klischees machen, aber kaum als aufrichtige Horrorfilme zählen können.

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Victoria

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An der Ehrenrettung des durchwachsenen Wettbewerbs der Berlinale war in diesem Jahr ein heimisches Stück beteiligt. Genauer gesagt eines, das sich nur wenige Meter von den Leinwänden des Festivals abspielt. Warum “Victoria” tatsächlich eine Hoffnung für das deutsche Kino und dessen Platz auf der internationalen Bühne ist, erläutert Timo in seiner Kritik.

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Kiss the Cook – So schmeckt das Leben (Chef)

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Nach den ersten beiden Teilen von “Iron Man” und “Cowboys & Aliens” hat sich Filmemacher Jon Favreau insgesamt drei Jahre Zeit genommen, um mal wieder einen eigenen Film zu machen. In den letzten Jahren hat er sich eher auf seine Arbeit als Schauspieler und Produzent konzentriert, als eigene Projekte in Angriff zu nehmen. Mit “Chef” (zu Deutsch: “Kiss the Cook – So schmeckt das Leben”) bringt Favreau einen unterhaltsamen Indie-Film über die immer beliebteren Food Trucks und Familie, der sich gleichzeitig zum Thema Filmemacher versus Kritiker äußert und diese Beziehung in gewisser Weise persifliert.

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Eine neue Freundin (Une nouvelle amie)

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Nach „Jung & schön“ („Jeune et jolie“) wendet sich François Ozon ein weiteres Mal dem Thema Sexualität zu. In „Eine neue Freundin“ (“Une neuvelle amie“) dreht es sich um Tod, Liebe und Identität. Da Weltkino so nett war und mir die Blu-Ray zugeschickt hat, bespreche ich neben dem Film bespreche auch die Blu-Ray.

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