Kategorie Filmfest München 2015

Arabian Nights (The Restless One / The Desolate One / The Enchanted One)

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Nachdem das Triptychon bereits in Cannes für Wirbel gesorgt hat und beinahe drei Plätze im Hauptwettbewerb belegt hätte, hat eines der großen Kino-Events des Jahres in München Platz gefunden. „The Restless One“, „The Desolate One“ und „The Enchanted One“ formen die „Arabian Nights“-Trilogie, das Opus des portugiesischen Filmemachers Miguel Gomes. Und darin verarbeitet er eine ganze Reihe von Steinen, die ihm auf dem Herzen liegen.

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The Man in the Wall

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In Kooperation mit dem Filmfestival in Jerusalem wurden in diesem Jahr in München drei ausgewählte Filme des israelischen Programms vorgeführt. Das High-Concept-Kammerspiel „The Man in the Wall“ ist einer der sorgfältig ausgesuchten Exporte.

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Tired Moonlight

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Eine der wohl größten Überraschungen des Filmfest München 2015 ist dieses Kleinod aus den USA. Mit einer losgelösten Narrative und Bildern, die rustikal und charmant anmuten, nimmt „Tired Moonlight“ sein Publikum auf einen Ausflug in das ländliche Amerika mit, wo das Glück noch mit der Hand geknetet wird.

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Mediterranea

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Selten gibt es Filme zu sehen, die so brandaktuell sind, wie „Mediterranea“. Das Drama nimmt sich der Flüchtlingsthematik an, die seit Monaten in Europa diskutiert wird. Allerdings nicht aus der Perspektive begrenzter Wutbürger oder leerer Politiker, sondern aus der sehr interessanten und aufwühlenden Perspektive der Flüchtlinge. Ein humanistischer Film, der die Debatte mit seiner groben Optik und seiner Schonungslosigkeit um einen wichtigen Punkt bereichert.

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Tale of Tales (Il Racconto dei Racconti)

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Mit „Tale of Tales“ („Il Racconto dei Racconti“) läuft bereits der dritte Film im episodischen Format auf dem Filmfest München. Das Erwachsenen-Märchen des Italieners Matteo Garrone, das bereits in Cannes gute Kritik einsammeln konnte, ist hier der Abschlussfilm und besticht mit internationaler Beteiligung und makellosem Stil.

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Dope

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In einem Programm voller globaler Arthouse-Perlen sticht „Dope“ genau so heraus wie sein Protagonist. Mitten in den Bottoms, der wohl heikelsten Nachbarschaft in Los Angeles, ereignet sich die schräge Odyssee dreier High Schooler und liefert dabei etliche Lacher und sogar soziologischen Zündstoff.

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Louder than Bombs

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Frisch von seiner Weltpremiere in Cannes erreicht „Louder than Bombs“, das neue Stück von Joachim Trier, die Münchner Leinwände. Mit einem ungewohnt internationalen Cast behandelt der Norweger die Geschichte einer zerrütteten Familie, die sich Jahre nach dem Tod der Mutter erneut miteinander befassen muss.

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The Dark Horse

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Nachdem Cliff Curtis bereits jede andere Nationalität der Welt verkörpert hat, besinnt er sich in „The Dark Horse“ auf seine Wurzeln. Der geborene Neuseeländer steigt in die realen Schuhe von Genesis Potini, einem bipolaren Schachgenie, das nach einer psychiatrischen Behandlung seinen Neueinstieg in die Gesellschaft sucht.

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Im Zweifel

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Deutsche Fiction hat nicht gerade den besten Ruf, weder national noch global. Regisseurin Aelrun Goette macht es sich mit dem schwermütigen Drama „Im Zweifel“ zur Aufgabe, diesen Missstand zu berichtigen. Mit einem punktgenauen Drehbuch und einer fantastischen Hauptdarstellerin reicht sie einen außerordentlich guten deutschen Beitrag in das Münchner Filmfest ein.

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The Overnight

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In „The Overnight“ lässt Regisseur Patrick Brice amerikanische Verklemmtheit auf europäische Freizügigkeit treffen. Der Indie-Film, in dem zwei Paare sich auf eine Nacht voller Überraschungen einlassen, spielt geschickt mit den Erwartungen seines Publikums, bleibt aber von typischen Krankheiten der amerikanischen Indie-Szene nicht verschont.

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