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True Story – Spiel um Macht

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Während sich Jonah Hill mit gewählten Projekten wie “Die Kunst zu gewinnen – Moneyball” oder “The Wolf of Wall Street” mehr und mehr einen Namen als Drama-Darsteller macht, hat sich James Franco immer weiter zum Mittelmaß der Schauspielriege bewegt. In Rupert Goolds “True Story – Spiel um Macht” treffen die beiden nach “Das ist das Ende” (“This Is the End”) wieder aufeinander.

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96 Hours – Taken 3 (Taken 3)

Mit dem ersten Teil von “Taken” – in Deutschland unter dem Namen “96 Hours” bekannt geworden – hat Liam Neeson so manchen überraschen können. Der Brite (genauer: Nordire) hat seinen Weltstatus eher durch unter anderem dramatischere Rollen erlangt. In diesem Actionfilm von 2008 kickte er aber als Protagonist Bryan Mills Ärsche und rettet damit seine Tochter davor, eine Sexsklavin zu werden. Pierre Morels (“From Paris with Love”, “The Gunman”) “Taken” hat sich vor allem durch seine kompakte Narrative und exzellent choreographierte Kampf- und Actionszenen ausgezeichnet. Da der Film auch an den Kinokassen ordentlich Ärsche gekickt hat und weit über 100 Millionen Dollar einspielen konnte, wurde aus einer Stand-Alone-Story eine Trilogie, die mit “96 Hours – Taken 3” (ja, die Umbenennung von “Taken” hat sich als etwas unsinnig erwiesen) sein Ende gefunden hat.

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Possession

Der “einzig wahre Berlinfilm”, wie er von Jörg Buttgereit getauft wurde, erfährt nach der Veröffentlichung auf DVD nun auch eine Auswertung in HD. Wir haben uns ein Exemplar der kürzlich veröffentlichten Blu-Ray angesehen und uns dem so eigenwilligen wie brillanten “Possession” von Andrzej Żuławski erneut gestellt.

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Killers

Killers

In Zeiten des unsäglichen Torture-Porn-Genres, das die Darstellung von grotesker Gewalt allmählich ins Lächerliche gezogen hat, kommt es nicht mehr besonders oft vor, dass man sich in einem Kinosessel tatsächlich mit verzogener Miene vom Gesehenen abwendet. Das letzte Mal, dass mir etwas Derartiges passiert ist, war beim Screening von “The ABCs of Death” im vergangenen Jahr. Die Sammlung aus 26 Kurzfilmen ist eine bunt gemischte Tüte aus dem unnützesten Müll und den kreativsten Ideen, aber eine kleine Handvoll Kurzfilme sticht dabei heraus. Dazu gehört vor allem das Segment mit dem Titel “Libido”, vom indonesischen Regisseur Timo Tjahjanto. Selten habe ich eine so zornige, rücksichtslose und ultimativ gewagte Darstellung von Perversion gesehen.

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Oculus

Oculus

Tim Russell (Brenton Thwaites) hat kein besonders schönes Leben gehabt. Nachdem er als Kind zu einer drastischen Aktion gezwungen wurde, verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens hinter Gittern. Nachdem er seinen ersten Schritt als freier Mann getan hat, lauert ihm seine Schwester Kaylie Russell (Karen Gillan) auf und überredet ihn, an einem heiklen Experiment teilzunehmen. Im Zentrum des Vorhabens steht ein antiker Spiegel, der bereits seit Jahren in Familienbesitz ist und auch in den verhängnisvollen Ereignissen, die Tim seinerzeit ins Gefängnis schickten, angeblich nicht ganz unbeteiligt war.

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Redirected

Redirected

Eines verhängnisvollen Nachts trafen sich die Publikumslieblinge “Snatch”, “Hangover” und “EuroTrip” zu einer richtig versauten Orgie. Das Ergebnis vom Austausch der cineastischen Körpersäfte ist “Redirected”, ein britisch-litauischer Action-Krimi-Komödien-Hybrid, der seinen Vorbildern bei jeder Gelegenheit fleißig nacheifert.

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Time Lapse

Time Lapse

Das junge Paar Callie und Finn (Danielle Panabaker, Matt O’Leary) lebt mit Jasper (George Finn) in einer 3er-WG und ist außerdem für die Hausverwaltung des Gebäudekomplexes zuständig. Als ihr Nachbar, der Wissenschaftler Mr. Bezzeredes plötzlich vom Erdboden verschluckt wird, forscht das Trio in seiner Wohnung. Was sie statt ihrem Nachbarn finden bringt ihre Köpfe zum Dampfen. Eine überdimensionierte Kamera, die auf ihr eigenes Wohnzimmerfenster gerichtet ist und jeden Tag um 8 Uhr ein Foto macht. Weil das nicht schon bedenklich genug ist, macht der Apparat kein reguläres Foto, sondern ein Foto aus der Zukunft. Genauer gesagt, 24 Stunden in der Zukunft.

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Faults

In einer längst vergangenen Epoche war Ansel Roth (Leland Orser) die amerikanische Autorität im Bereich der Sekten-Psychologie, mit erfolgreichem Buch und eigener Fernseh-Show. Doch diese Zeit ist vorüber, heute hält er sich mit karg besuchten Präsentation und schleppenden Buchverkäufen über Wasser und schläft in seinem Auto.

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The Babadook

In einem Café sitzt eine Mutter mit einer Gruppe von Mädchen. Die Kinder haben Spaß, springen über die Stühle, lachen und spielen, wie Kinder es tun. Auf dem benachbarten Platz sitzt ebenfalls eine Mutter, doch das Bild sieht komplett anders aus. Müde und erschöpft sieht sie ihrem Sohn dabei zu, wie er sein Eis verspeist. Der Junge ist das Gegenteil eines normalen Erstklässlers, er ist ruhig, abwesend und scheint von der Welt um sich herum so gar nicht angetan zu sein.

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Cold in July

Nach bester Texas-Manier empfängt Richard Dane den nächtlichen Eindringling in seinem Wohnzimmer. Mit einer Kugel durchs Auge. Bevor Richards Schock abgeklungen ist, ist die Polizei vor Ort und das Ereignis wird als Notwehr abgestempelt und zu den Akten gelegt. Ganz beendet ist die Geschichte für Richard allerdings noch nicht, denn der von ihm erschossene Einbrecher hat einen Vater, der in einem Fall von besonders schlechtem Timing gerade aus dem Knast entlassen wurde. Natürlich stattet der grimmige Ex-Sträfling Russel(Sam Shepard) Richard und seiner Familie einige unerfreuliche Besuche ab und die Angst beginnt von Neuem.

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