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Remake, Remix, Rip-Off

Nachdem ich 2015 schon eine Reihe toller Dokumentarfilme gesehen (“Chuck Norris und der Kommunismus” und “Der Perlmuttknopf” empfehle ich ausdrücklich) und mich erfolgreich um eine Besprechung gedrückt habe, ist es jetzt an der Zeit, mich im Doku-Bereich auszutoben. Die zweifelhafte Ehre hat “Remake, Remix, Rip-Off” von Cem Kaya, einem deutschen Dokufilmer mit türkischen Wurzeln. In seiner Master-Arbeit wühlt er in den Archiven einer Filmindustrie, die zeitweilig zu den größten der Welt gehörte. Unter dem Namen Yeşilçam ist das türkische Mainstream-Kino der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannt. Und sein Modus Operandi ist ein spaßiges und interessantes Beispiel dafür, wie eine Filmindustrie in einem Land ohne Urheberrechtsgesetze funktioniert.

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