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Bridge of Spies – Der Unterhändler

Wer im Kino gerne Spione über die Leinwand hetzen sieht, hat ein regelrechtes Wonnejahr erwischt. Neben einem neuen Mission Impossible, einem neuen Bond und Guy Ritchies “The Man from U.N.C.L.E.” fehlt allerdings eine nüchterne Auseinandersetzung mit den Geheimdienst-Marionetten. Gleichermaßen ist in der Reihe kaum ein geerdetes Drama vorhanden, das über die thematischen und narrativen Grenzen des Sommer-Blockbuster-Kinos hinausreicht. Aber keine Sorge, das altehrwürdige Team Spielberg-Hanks ist zurück und rundet den Kreis ab. In “Bridge of Spies” schlägt das Duo sein Zelt zwischen den 50ern und 60ern auf, als der Kalte Krieg die Welt mehrmals an den Rand von Zerstörung und Verzweiflung trieb. Das zweieinhalbstündige Drama über einen amerikanischen Anwalt und den russischen Spion, den es zu verteidigen gilt, fällt dabei überraschend gehaltvoll, unterhaltsam und kurzweilig aus.

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Jurassic World

Nach 22 Jahren und zwei versuchten Mordanschlägen bäumt sich das beliebte Dino-Franchise mit “Jurassic World” noch ein Mal auf. Ob die Generalüberholung der Urkreaturen für eine neue Generation geglückt ist, ergründet Timo in seiner Kritik.

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Die tragische Hauptfigur von “Der Soldat James Ryan” (“Saving Private Ryan”)

Am 6. Juni jährte sich mit dem D-Day ein militärischer Meilenstein, der vor allem in der westlichen Popkultur zu einem Symbol für den großen Umschwung geworden ist, der die entscheidende Wende im zweiten Weltkrieg brachte. Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit, denn bei der endlosen Zahl an Fronten, an denen sich die Welt in den 40ern bekämpfte, scheint es unverschämt, ein einziges Ereignis als kriegsentscheidend herauszustellen (was die Amerikaner natürlich nicht davon abhielt).

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Ab...

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