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Bridge of Spies – Der Unterhändler

Wer im Kino gerne Spione über die Leinwand hetzen sieht, hat ein regelrechtes Wonnejahr erwischt. Neben einem neuen Mission Impossible, einem neuen Bond und Guy Ritchies “The Man from U.N.C.L.E.” fehlt allerdings eine nüchterne Auseinandersetzung mit den Geheimdienst-Marionetten. Gleichermaßen ist in der Reihe kaum ein geerdetes Drama vorhanden, das über die thematischen und narrativen Grenzen des Sommer-Blockbuster-Kinos hinausreicht. Aber keine Sorge, das altehrwürdige Team Spielberg-Hanks ist zurück und rundet den Kreis ab. In “Bridge of Spies” schlägt das Duo sein Zelt zwischen den 50ern und 60ern auf, als der Kalte Krieg die Welt mehrmals an den Rand von Zerstörung und Verzweiflung trieb. Das zweieinhalbstündige Drama über einen amerikanischen Anwalt und den russischen Spion, den es zu verteidigen gilt, fällt dabei überraschend gehaltvoll, unterhaltsam und kurzweilig aus.

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Louder than Bombs

Frisch von seiner Weltpremiere in Cannes erreicht „Louder than Bombs“, das neue Stück von Joachim Trier, die Münchner Leinwände. Mit einem ungewohnt internationalen Cast behandelt der Norweger die Geschichte einer zerrütteten Familie, die sich Jahre nach dem Tod der Mutter erneut miteinander befassen muss.

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