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The Neon Demon

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Ein neuer Refn-Film? Da bin ich doch an Bord! Nach „Bronson“, „Walhalla Rising“, „Drive“ und „Only God Forgives“ kommt am 23. Juni 2016 das fünfte (englischsprachige) Machwerk des exzentrischen Dänen in deutsche Kinos. Für „The Neon Demon“ hat sich Nicolas Winding Refn ganze drei Jahre Zeit gelassen. Nach dem superpopulären „Drive“ und dem etwas kontroversen „Only God Forgives“, versucht Refn seinen ganz persönlichen Stempel auf das Horror-Genre zu drücken.

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Baskin

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Man könnte fast meinen, dass sich das Horror-Genre nach der endlich versiegten Torture-Porn-Welle wieder erholt hat. „It Follows“ brachte die immerzu lauernde Gefahr zurück. „The Babadook“ verknüpfte weltlichen mit psychischem Horror. Doch viele der populären Grusler der letzten Jahre kommen erstaunlich blutleer daher. Dieser Fehler wird mit „Baskin“ korrigiert. Und wie. Verantwortlich zeichnet die Filmnation Türkei, die für vieles bekannt ist, für losgelöstes, garstiges Horrorkino jedoch nicht. Der Film, der auf dem SHIVERS-Festival seine (inoffizielle) Deutschlandpremiere feierte, lässt sich dadurch allerdings keineswegs beirren.

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It Follows

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Als Liebhaber von Horrorfilmen ist es schwer, wirklich frische und originelle Ideen zu finden. In dem Genre, das so weit vom Geschmack des breiten Publikums entfernt ist, arbeiten zumindest momentan deutlich zu wenig innovative Filmemacher. Dieser Tage scheint Horror sich ausschließlich in zwei Extreme zu orientieren. Auf der einen Seite die Filme, die den Weg der möglichst krassen und grausamen Gewaltszenen gehen. Das andere Ende des Spektrums bevölkern weichgespülte Möchtegern-Schocker, deren Idee von Horror nicht über eine Reihe an lahmen Jumpscares hinaus geht. Dazwischen sind die Meta-Bomben wie „Cabin in the Woods“ oder „Tucker and Dale vs. Evil“, die sich zwar einen Spaß aus den traditionellen Klischees machen, aber kaum als aufrichtige Horrorfilme zählen können.

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Genre-Fest am Rand der Republik: Das SHIVERS-Festival in Konstanz

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Kino ist immer auch Herzenssache. In den großen Multiplexen, die zwischen überteuerten Vorstellungen klebriges Popcorn unter den Sitzen aufsaugen, mag man diese Tatsache gerne aus den Augen verlieren. Die kleinen Bastionen, in denen die Vielfalt der Filmkunst gefeiert wird, sind jedoch nie weit entfernt. Im Falle des SHIVERS-Festivals haben sich eine Gruppe aus Kinomachern und Cineasten zusammengeschlossen, um eine Auswahl aus interessanten Genre-Filmen an den Mann zu bringen. Und das nicht etwa in einem großen Kultur-Puff wie Berlin, Hamburg oder München, sondern im Zebra, einem kleinen, gemütlichen Kino an der deutschen Südspitze. Zwischen dem 19. und 24. November 2015 werden dort aktuelle und vergangene Highlights des Genre-Kinos gezeigt. Wir freuen uns arg darüber, von der ersten Inkarnation des Events berichten zu dürfen und möchten im Vorfeld einen Überblick über das Festival und sein Programm verschaffen.

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Shrew’s Nest

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Eines der definitiven Highlights des Fantasy Filmfests 2015 ist eine spanische Perle mit dem Namen „Shrew’s Nest“ (oder im Original „Musarañas“). Mit der wilden Mischung aus Kammerspiel, Horrorthriller und psychologischem Drama schmeißen die Spanier einen effektiven Schocker auf die Leinwand, der sich nicht nur in den Grenzen seiner Genrevorgaben als überaus guter Film erweist.

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Bound to Vengeance

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Im Rahmen des Fantasy Filmfestivals 2015 fegte der Rache-Thriller „Bound to Vengeance“ über deutsche Leinwände und zeigte seinem Publikum eine fieberhafte Jagd durch die Nacht und ein leicht modifiziertes Duell zwischen einem entführten Mädchen und ihrem Peiniger. Leider kommt das schwindelerregende Tempo des Films nicht ohne einen Preis in Form von pochenden Kopfschmerzen und buchstäblichem Schwindelgefühl daher.

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Men & Chicken (Mænd & høns)

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10 Jahre hat Anders Thomas Jensen in der Schreibwerkstatt verbracht, nachdem er mit „Adams Äpfel“ eine der populärsten skandinavischen Komödien der letzten Jahrzehnte ablieferte. Jetzt nimmt der Däne endlich wieder hinter der Kamera Platz und lässt die Art von bizarrer Komödie auf die Welt los, die man von ihm erwarten darf. Von inszenatorischem oder humoristischem Rost ist dabei keine Spur.

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GirlHouse

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Für die Freunde des Trash-Horrors haben sich Timo und Lennart den gerade auf Blu-Ray und DVD erschienenen „GirlHouse“ angesehen (im Double-Feature mit „Winterschlaf“ wohl gemerkt). Wer wissen möchte was der Film und das HD-Heimkinorelease können, sollte sich das mal durchlesen.

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Das Biest (La Bête)

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Vom Kölner Label Bildstörung erreicht uns ein weiterer Beitrag zur Reihe der obskuren, bizarren und zumeist sehr lohnenswerten Genreperlen des globalen Kinos. Im Fall von „Das Biest“ (oder „La Bête“) sogar ein besonders skandalträchtiges Exemplar, das lange im kinematischen Exil leben musste. Wir haben uns die frisch veröffentlichte Blu-Ray angesehen und sie unter die Lupe genommen!

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News: UCI Midnight Movie präsentiert GirlHouse | Bald auch Kritik vom Napalm-Duo

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Moin moin, liebe Leute. Heute mal eine kleine Kurzmeldung.

Im Zuge der Aktion UCI Midnight Movie wird der Horror-Slasher „GirlHouse“ am morgigen Freitag (5. Juni 2015) um 23 Uhr im UCI-Kino eures Herzens zu sehen sein.

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