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Suburban Gothic

Suburban Gothic

Raymond (Matthew Gray Gubler) baut seine Zelte in der großen Stadt frustriert ab und zieht wenig begeistert in seine Heimatstadt und zu seinen Eltern (Ray Wise, Barbara Niven) zurück. Dort angekommen wird der ehemals stark übergewichtige und depressive Junge mit zahlreichen Altlasten konfrontiert. Eine Clique aus ehemaligen Mitschülern will ihm die längst überfällige Tracht Prügel erteilen und die paranormalen Visionen, die ihn als Kind gequält und seither Ruhe gegeben haben, sind wieder allgegenwärtig.

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5 Zimmer Küche Sarg (What We Do in the Shadows)

Kaum eines der klassischen Filmmonster hat in der modernen Popkultur derartig viele Höhen und Tiefen erlebt wie der Vampir. Durch unzählige Genres wurde er mit variiender Qualität gezogen, darunter kultige 80er-Horrorkomödie (“The Lost Boys”), epische Romanze (“Interview with the Vampire: The Vampire Chronicles”) und actionreiche Comic-Verfilmung, aus einer Zeit, aus der Comic-Verfilmungen noch für Erwachsene gemacht wurden (“Blade”). Spätestens als vor einigen Jahren die narrativen Fehlgeburten der “Twilight”-Reihe Bücherregale und Kinosäle mit einem unverschämten und tragischen Erfolg besetzten, wurde sich der gemeine Zuschauer über 14 Jahren zweierlei Dingen bewusst: Dass wir von Vampiren endgültig die Schnauze voll haben und dass “Twilight” eigenhändig eines der essentiellsten Monster der Popkultur unwiederbringlich getötet hat.

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The Voices

Als Fan vom verspielten, facettenreichen und unvergleichlichen Stil der iranisch-französischen Regisseurin Marjane Satrapi freue ich mich bereits auf “The Voices”, seit ich die ersten positiven Reaktionen auf die Weltpremiere im vergangenen Januar gelesen habe. In ihrem jüngsten Film, der in den Berliner Babelsberg-Studios gedreht wurde, betritt die Filmemacherin neues Terrain. Erstmals arbeitet sie mit internationalen Stars wie Ryan Reynolds, Anna Kendrick und Jacki Weaver zusammen...

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A Million Ways to Die in the West

Ich fühle mich wie ein alter Mann, wenn ich an die Zeit zurückdenke, in der Seth MacFarlanes “Family Guy” wirklich lustig war. Bevor er den Stil und die drei Witze seines Cartoons auf zwei weitere Serien (“American Dad” und “The Cleveland Show”) ausdehnte, hat der profane aber trotzdem bissige und clevere Humor seiner ersten Serie sie zu einer der Lustigsten überhaupt gemacht...

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