The Huntsman & the Ice Queen (The Huntsman: Winter’s War)

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Es gibt so Filme oder Serien, bei denen sich ein sogenanntes Spin-off eines beliebten Charakters lohnt. Andere Storys lohnen sich dagegen nicht für derartige Ableger, weil die Tiefe fehlt. Dennoch lässt sich Hollywood ein über das andere Mal dazu verleiten, ein Film-Universum so weit auszuschlachten, bis auch der letzte Box-Office-Dollar auf den Konten landet. Nachdem sich der Trend der düsteren Märchen-Interpretationen etwas gelegt hat, dachte man zunächst, dass aus dieser Richtung erstmal nichts mehr kommt. Aber falsch gedacht: Mit „The Huntsman & the Ice Queen“ erscheint am 7. April 2016 das lang ersehnte Spin-off zu „Snow White and the Huntsman„. Chris Hemsworth gibt sich erneut die Ehre und stellt abermals den Huntsman Eric dar, begleitet von einigen Hochkarätern seiner Zunft.

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Thief

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Wenn man an Filmemacher Michael Mann denkt, fallen einem gleich mehrere Thriller ein. Dazu gehören auf jeden Fall „Heat“, „Miami Vice“, „Collateral“ oder auch „The Insider“. Einer seiner größten Erfolge hat Mann aber mit einem seiner ersten Langfilme erreicht: Die Rede ist von „Thief“ („Der Einzelgänger“). Der 1981 erschienene Crime-Thriller hat damals den mittlerweile 73-jährigen Regisseur ins Rampenlicht rücken lassen, in den Folgejahren konnte Mann vier Oscar-Nominierungen registrieren. Auch auf das Genre an sich hat „Thief“ noch bis dato einen sichtbaren Einfluss. Erst kürzlich hat OFDb Filmworks eine Ultimate Edition (5 Discs) veröffentlicht, um dem Film die gebührende Ehre zu erweisen.

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Regression

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In Deutschland bekam der neue Film von Alejandro Amenábar zwar einen Kinostart, fand aber trotzdem unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies lag womöglich an den Stimmen zum Film, die größtenteils negativ ausfielen. Oder an einer generellen Übersättigung, wenn es um die Schnittstelle zwischen Krimi, Horror und Thriller geht. Ich habe mir Regression angesehen und kann gut nachvollziehen, warum die große Sause um den Film ausblieb. Mangelnde Qualität ist überraschenderweise nicht der Grund.

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The Hateful Eight

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In seinem angeblich achten Film versucht sich der Meister der Zitate an einem Kammerspiel. In der wundervollen Winterlandschaft Wyoming der 1870er schließt er acht Charaktere in einer verschneiten Hütte ein. Zusammen mit einer Handvoll Feuerwaffen und jeder Menge Hass verwandelt Tarantino in „The Hateful Eight“ einen eisigen Unterschlupf in ein Pulverfass aus Blut, Gewalt und natürlich den cleveren Dialogen, die über die Jahre zu seinem Markenzeichen geworden sind.

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Southpaw

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Nach „Nightcrawler“ zeigt sich Jake Gyllenhaal als das diametrale Gegenteil seiner Rolle als drahtiger Psychopath Louis Bloom. In „Southpaw“ spielt er den muskelbepackten Box-Weltmeister Billy Hope. Dabei überrascht nicht seine Performance, sondern das Drehbuch.

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Das Kinojahr 2015 – Die Auslese

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Knapp 550 Filme habe ich mir in diesem Jahr angesehen. Da bietet es sich an, einen Querschnitt durch das Angebot des Jahres zu ziehen und die Spreu vom Weizen zu trennen. In meiner Liste sortiere ich die Wagenladung von Filmen zu den 10 schlimmsten, den 20 besten und 20 weitere gute Filme, die ich 2015 im Kino gesehen habe.

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Star Wars: Das Erwachen der Macht (The Force Awakens)

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Was für ein Jahr. Nachdem die Avengers, Ethan Hunt, James Bond und sogar die beliebten Dinosaurier eine neue Auflage bekommen haben, betritt pünktlich zur Weihnachtszeit DER Platzhirsch des Kinos die Bühne. Zehn Jahre nachdem Episode 3 die enttäuschende Prequel-Trilogie beendet hat, flimmert erneut der ikonische Text ins All, unterlegt mit John Williams‘ gewohnter Musik. Kaum jemand muss über die „Star Wars“-Filme und ihren monumentalen Einfluss aufs Kino aufgeklärt werden. Seit George Lucas 1977 das Blockbuster-Kino komplett umgekrempelt hat, ist das Franchise rund um Luke, Leia, Han Solo und die hellen und dunklen Seiten der Macht stetig gewachsen und erfreut sich der wohl größten Fangemeinde weltweit, zumindest im Filmbereich. Das Steuer nimmt nun J.J. Abrams in die Hand, der schon „Star Trek“ aufpoliert und ins 21. Jahrhundert gebracht hat. Mit „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ („Star Wars: The Force Awakens“) stellt er sich einer noch viel schwierigeren Aufgabe. Meine Kritik zum Film ist selbstverständlich SPOILERFREI und kann ohne Risiko gelesen werden.

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Die Teuflischen von Mykonos (Island of Death)

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Von OFDb Filmworks aus Bremen erreicht uns ein sehr „besonderer“ Film, das Exploitation-Brett „Die Teuflischen von Mykonos“ („Island of Death“) aus dem Jahr 1975. Nach Jahrzehnten auf diversen Listen für jugendgefährdende Medien und einem Eintrag auf der englischen „Video Nasties“-Liste ist der Film von Nico Mastorakis erhältlich und wird auf die deutsche Bevölkerung losgelassen. Und das dank einer Restauration sogar auf Blu-Ray. Ich habe mir Film und Blu-Ray angesehen und möchte über mein (einschneidendes) Erlebnis berichten.

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Virgin Mountain (Fúsi)

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So sehr Filme es auch versuchen, meistens scheitern sie daran, mentale Krankheiten und Missstände richtig zu porträtieren. In dem viel gefeierten „Silver Linings Playbook“ nehmen bipoläre Störung und Depression die Form von liebenswerten Charakterschwächen an, die sich vom richtigen Partner im Handumdrehen ausbessern lassen. Gerne werden psychisch gestörte Menschen vor allem in Hollywood als Underdogs dargestellt, um sich der eingeschränkten Weltsicht und der limitierten Kompetenz von Hollywood und seinem Publikum zu beugen. Die wahren, interessanten Auseinandersetzungen mit diesem Thema kann man in den Publikumslieblingen und Cash-Magneten des modernen Kinos kaum erwarten. Doch die Hoffnung ist noch nicht endgültig tot. Im Fall von Dagur Káris „Virgin Mountain“ wird sie sogar verstärkt.

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Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

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Nur einen Monat nach dem Kinostart von „Carol“ erreicht uns mit „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“ bereits die zweite Romanverfilmung über Frauen, die in den 1950ern in einem Kaufhaus in New York arbeiten. Dort hören die Parallelen zwischen beiden Filmen allerdings schon auf. „Brooklyn“ erzählt uns die Geschichte der irischen Immigrantin Eilis, die aus dem Nachkriegs-Irland nach New York flüchtet, um dort eine Existenz aufzubauen. Doch ihr starkes Heimweh macht diese Aufgabe zur größten Herausforderung ihres jungen Lebens.

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