Eine Woche voller Filme – Das Filmfest Hamburg 2018

Filmfest-Hamburg

Das Programm des Filmfestes Hamburg 2018 versprach so einiges: Weltbekannte Regisseure wie Alfonso Cuarón, Lars von Trier und Damien Chazelle waren mit ihren neuen Werken vertreten. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und akkreditierte mich zum allerersten Mal für ein Filmfest.

Weiterlesen

Fünf Gründe, warum Friends großartig ist

Friends_Beitragsbild

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein riesengroßer Fan der US-amerikanischen Sitcom „Friends“ bin. Zwar war ich noch nicht einmal vier Jahre alt, als die erste Folge im amerikanischen Fernsehen zum ersten Mal über die Bildschirme flimmerte, die Begeisterung für die sechs Freunde packte mich später dennoch – und hielt bis heute an. Wieso das so ist, verrate ich euch hier:

Weiterlesen

Mandy

Nach einer gefühlten Ewigkeit kehre ich in meine Blog-Heimat zurück und schreibe direkt über den außergewöhnlichsten Schauspieler der Welt: Nicolas Cage. Neben den gefühlt 50 Direct-to-DVD-Filmmüll spielt Cage jedes Jahr in einer Handvoll Indie-Werken mit. Dort erkennt man oftmals erst das Talent der Schauspiellegende, obwohl seine Leistung auch maßgeblich von der Regieleitung abhängt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mir „Mandy“ von Regisseur und Co-Drehbuchautor Panos Cosmatos mit Napalm-Neuling Frauke angesehen – und war etwas überwältigt.

Weiterlesen

Dunkirk

Christopher Nolan gehört zu dem kleinen Kreis an Regisseuren, die eine tiefe Liebe für das Medium Film empfinden und sie in einer Art und Weise zum Ausdruck bringen können, die die Massen ins Kino lockt. Mit „Dunkirk“ versucht der Brite, der sich mit verkopften und ambitionierten Blockbustern wie „Inception“ oder „Insterstellar“ einen Namen gemacht hat, etwas gänzlich Neues. Er erzählt uns die Geschichte der alliierten Soldaten, die am Strand von Dünkirchen eine schmetternde Niederlage erlitten und nun auf Evakuierung hoffen, während sich der Feind nähert.

Weiterlesen

Kedi – Von Katzen und Menschen

Von einem Film, der die Straßenkatzen Istanbuls in ihrem Alltag begleitet, war schon vor einigen Jahren die Rede. Jetzt ist „Kedi – Von Katzen und Menschen“ endlich fertig und schnurrt dank dem Leipziger Verleih Weltkino durch deutsche Lichtspielhäuser. Als lebenslanger Katzenfan, der von den Vierbeinern quasi aufgezogen wurde, war die Vorfreude verständlicherweise groß. Gleichzeitig melden sich Bedenken, dass der Dokumentarfilm sich in seiner 80-minütigen Laufzeit darauf beschränkt, süße Katzenbilder zu zeigen. Etwas, von dem wir seit Geburtsstunde des Internets wohl genügend haben.

Weiterlesen

Free Fire

Das grobe, schnörkellose Action-Kino der 80er und 90er wird dieser Tage von Filmfans schmerzlich vermisst. Zum Glück gibt es aber immer wieder kleine Lichtblicke wie zum Beispiel “John Wick”, die effektgeladene Riesenschlachten mit generischen Charakteren zu Gunsten von handgemachten Stunts und knackiger, brutaler Action vernachlässigen. Das ist anscheinend auch dem Briten Ben Wheatley aufgefallen, der die Kinolandschaft jüngst im Titel wie “High-Rise” oder “Kill List” bereicherte. Mit “Free Fire” versucht er, nach Horrorthrillern und Science-Fiction-Dystopien im Actiongenre eine Fußspur zu hinterlassen. Zu Verfügung steht ihm dafür neben seiner Reputation als junger, stilbewusster Regisseur eine Riege an fähigen Schauspielern wie Brie Larson, Sharlto Copley, Cillian Murphy und Armie Hammer.

Weiterlesen

Swiss Army Man

Wie viele Filme und Geschichten gibt es, die unsere Helden am Rand der Welt aussetzen und sie auf ihrem Heimweg begleiten? Ziemlich viele. “Swiss Army Man” schenkt uns einen kleinen Twist in Form einer angespülten, noch frischen Leiche, die dem schiffbrüchigen Helden der Story auf seinem Abenteuer Gesellschaft leistet. Zur deutschen Heimkinoveröffentlichung habe ich mir die etwas andere Indie-Perle aus den Staaten erneut angesehen.

Weiterlesen

La tortue rouge (Die Rote Schildkröte) / Interview mit Michael Dudok de Wit

Unter den diesjährigen Nominierten für den Art Cinema Award des CICAE-Verbandes ist auch ein animiertes Werk. „Die Rote Schildkröte“, der Debüt-Langfilm des niederländischen Filmemachers Michael Dudok de Wit feiert während des Hamburger Filmfests seine Deutschlandpremiere und verzaubert sein Publikum mit feinster Animationskunst nach Tradition der japanischen Studio Ghibli-Filme. Nach Sichtung des Films konnten wir uns mit Michael Dudok de Wit für ein Interview treffen, in dem wir ihm allerlei interessante Antworten entlocken.

Weiterlesen

Juste la fin du monde (Einfach das Ende der Welt)

Seit seinem ersten Film “J’ai tué ma mère” (“I killed my mother”) ist der Kanadier Xavier Dolan ein gern gesehener Gast beim Filmfest Hamburg. Damals lieferte Dolan mit zarten 21 Jahren sein Spielfilmdebüt ab. In den sieben vergangenen Jahren hat sich augenscheinlich viel getan. Sein neuer Film “Juste la fin du monde” (“Einfach das Ende der Welt”) ist in vielerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung für Dolan. Und das nicht nur auf Grund der Tatsache, dass der Mittzwanziger inzwischen auf die A-Liste der internationalen Schauspieltalente zugreifen kann.

Weiterlesen

The Neon Demon

the-neon-demon-feat

Ein neuer Refn-Film? Da bin ich doch an Bord! Nach “Bronson”, “Walhalla Rising”, “Drive” und “Only God Forgives” kommt am 23. Juni 2016 das fünfte (englischsprachige) Machwerk des exzentrischen Dänen in deutsche Kinos. Für “The Neon Demon” hat sich Nicolas Winding Refn ganze drei Jahre Zeit gelassen. Nach dem superpopulären “Drive” und dem etwas kontroversen “Only God Forgives”, versucht Refn seinen ganz persönlichen Stempel auf das Horror-Genre zu drücken.

Weiterlesen