Kategorie Filme

Dunkirk

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Christopher Nolan gehört zu dem kleinen Kreis an Regisseuren, die eine tiefe Liebe für das Medium Film empfinden und sie in einer Art und Weise zum Ausdruck bringen können, die die Massen ins Kino lockt. Mit „Dunkirk“ versucht der Brite, der sich mit verkopften und ambitionierten Blockbustern wie „Inception“ oder „Insterstellar“ einen Namen gemacht hat, etwas gänzlich Neues. Er erzählt uns die Geschichte der alliierten Soldaten, die am Strand von Dünkirchen eine schmetternde Niederlage erlitten und nun auf Evakuierung hoffen, während sich der Feind nähert.

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Kedi – Von Katzen und Menschen

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Von einem Film, der die Straßenkatzen Istanbuls in ihrem Alltag begleitet, war schon vor einigen Jahren die Rede. Jetzt ist „Kedi – Von Katzen und Menschen“ endlich fertig und schnurrt dank dem Leipziger Verleih Weltkino durch deutsche Lichtspielhäuser. Als lebenslanger Katzenfan, der von den Vierbeinern quasi aufgezogen wurde, war die Vorfreude verständlicherweise groß. Gleichzeitig melden sich Bedenken, dass der Dokumentarfilm sich in seiner 80-minütigen Laufzeit darauf beschränkt, süße Katzenbilder zu zeigen. Etwas, von dem wir seit Geburtsstunde des Internets wohl genügend haben.

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Free Fire

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Das grobe, schnörkellose Action-Kino der 80er und 90er wird dieser Tage von Filmfans schmerzlich vermisst. Zum Glück gibt es aber immer wieder kleine Lichtblicke wie zum Beispiel „John Wick“, die effektgeladene Riesenschlachten mit generischen Charakteren zu Gunsten von handgemachten Stunts und knackiger, brutaler Action vernachlässigen. Das ist anscheinend auch dem Briten Ben Wheatley aufgefallen, der die Kinolandschaft jüngst im Titel wie „High-Rise“ oder „Kill List“ bereicherte. Mit „Free Fire“ versucht er, nach Horrorthrillern und Science-Fiction-Dystopien im Actiongenre eine Fußspur zu hinterlassen. Zu Verfügung steht ihm dafür neben seiner Reputation als junger, stilbewusster Regisseur eine Riege an fähigen Schauspielern wie Brie Larson, Sharlto Copley, Cillian Murphy und Armie Hammer.

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Swiss Army Man

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Wie viele Filme und Geschichten gibt es, die unsere Helden am Rand der Welt aussetzen und sie auf ihrem Heimweg begleiten? Ziemlich viele. „Swiss Army Man“ schenkt uns einen kleinen Twist in Form einer angespülten, noch frischen Leiche, die dem schiffbrüchigen Helden der Story auf seinem Abenteuer Gesellschaft leistet. Zur deutschen Heimkinoveröffentlichung habe ich mir die etwas andere Indie-Perle aus den Staaten erneut angesehen.

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La tortue rouge (Die Rote Schildkröte) / Interview mit Michael Dudok de Wit

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Unter den diesjährigen Nominierten für den Art Cinema Award des CICAE-Verbandes ist auch ein animiertes Werk. „Die Rote Schildkröte“, der Debüt-Langfilm des niederländischen Filmemachers Michael Dudok de Wit feiert während des Hamburger Filmfests seine Deutschlandpremiere und verzaubert sein Publikum mit feinster Animationskunst nach Tradition der japanischen Studio Ghibli-Filme. Nach Sichtung des Films konnten wir uns mit Michael Dudok de Wit für ein Interview treffen, in dem wir ihm allerlei interessante Antworten entlocken.

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Juste la fin du monde (Einfach das Ende der Welt)

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Seit seinem ersten Film „J’ai tué ma mère“ („I killed my mother“) ist der Kanadier Xavier Dolan ein gern gesehener Gast beim Filmfest Hamburg. Damals lieferte Dolan mit zarten 21 Jahren sein Spielfilmdebüt ab. In den sieben vergangenen Jahren hat sich augenscheinlich viel getan. Sein neuer Film „Juste la fin du monde“ („Einfach das Ende der Welt“) ist in vielerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung für Dolan. Und das nicht nur auf Grund der Tatsache, dass der Mittzwanziger inzwischen auf die A-Liste der internationalen Schauspieltalente zugreifen kann.

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The Neon Demon

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Ein neuer Refn-Film? Da bin ich doch an Bord! Nach „Bronson“, „Walhalla Rising“, „Drive“ und „Only God Forgives“ kommt am 23. Juni 2016 das fünfte (englischsprachige) Machwerk des exzentrischen Dänen in deutsche Kinos. Für „The Neon Demon“ hat sich Nicolas Winding Refn ganze drei Jahre Zeit gelassen. Nach dem superpopulären „Drive“ und dem etwas kontroversen „Only God Forgives“, versucht Refn seinen ganz persönlichen Stempel auf das Horror-Genre zu drücken.

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X-Men: Apocalypse

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Die X-Men-Serie zählt inklusive seiner Wolverine-Ableger bereits sieben Real-Verfilmungen und Einspielergebnisse in Höhe von über einer Milliarde Dollar. Mit „X-Men: Apocalypse“ kommt am 19. Mai 2016 der achte Film und dritte Teil der aktuellen Reihe aus dem X-Men-Universum. James McAvoy, Michael Fassbender und everybody’s darling Jennifer Lawrence nehmen nunmehr das dritte Mal ihre Rollen als Professor X, Magneto und Mystique ein. Unterstützt werden sie von Hochkarätern wie Nicholas Hoult als Beast, „Game of Thrones“-Star Sophie Turner in der Rolle der Jean Grey sowie Inside Poe Dameron Oscar Isaacs als Bösewicht und Mutanten-Urvater Apocalypse.

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The Huntsman & the Ice Queen (The Huntsman: Winter’s War)

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Es gibt so Filme oder Serien, bei denen sich ein sogenanntes Spin-off eines beliebten Charakters lohnt. Andere Storys lohnen sich dagegen nicht für derartige Ableger, weil die Tiefe fehlt. Dennoch lässt sich Hollywood ein über das andere Mal dazu verleiten, ein Film-Universum so weit auszuschlachten, bis auch der letzte Box-Office-Dollar auf den Konten landet. Nachdem sich der Trend der düsteren Märchen-Interpretationen etwas gelegt hat, dachte man zunächst, dass aus dieser Richtung erstmal nichts mehr kommt. Aber falsch gedacht: Mit „The Huntsman & the Ice Queen“ erscheint am 7. April 2016 das lang ersehnte Spin-off zu „Snow White and the Huntsman„. Chris Hemsworth gibt sich erneut die Ehre und stellt abermals den Huntsman Eric dar, begleitet von einigen Hochkarätern seiner Zunft.

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Thief

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Wenn man an Filmemacher Michael Mann denkt, fallen einem gleich mehrere Thriller ein. Dazu gehören auf jeden Fall „Heat“, „Miami Vice“, „Collateral“ oder auch „The Insider“. Einer seiner größten Erfolge hat Mann aber mit einem seiner ersten Langfilme erreicht: Die Rede ist von „Thief“ („Der Einzelgänger“). Der 1981 erschienene Crime-Thriller hat damals den mittlerweile 73-jährigen Regisseur ins Rampenlicht rücken lassen, in den Folgejahren konnte Mann vier Oscar-Nominierungen registrieren. Auch auf das Genre an sich hat „Thief“ noch bis dato einen sichtbaren Einfluss. Erst kürzlich hat OFDb Filmworks eine Ultimate Edition (5 Discs) veröffentlicht, um dem Film die gebührende Ehre zu erweisen.

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