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Swiss Army Man

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Wie viele Filme und Geschichten gibt es, die unsere Helden am Rand der Welt aussetzen und sie auf ihrem Heimweg begleiten? Ziemlich viele. „Swiss Army Man“ schenkt uns einen kleinen Twist in Form einer angespülten, noch frischen Leiche, die dem schiffbrüchigen Helden der Story auf seinem Abenteuer Gesellschaft leistet. Zur deutschen Heimkinoveröffentlichung habe ich mir die etwas andere Indie-Perle aus den Staaten erneut angesehen.

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Thief

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Wenn man an Filmemacher Michael Mann denkt, fallen einem gleich mehrere Thriller ein. Dazu gehören auf jeden Fall „Heat“, „Miami Vice“, „Collateral“ oder auch „The Insider“. Einer seiner größten Erfolge hat Mann aber mit einem seiner ersten Langfilme erreicht: Die Rede ist von „Thief“ („Der Einzelgänger“). Der 1981 erschienene Crime-Thriller hat damals den mittlerweile 73-jährigen Regisseur ins Rampenlicht rücken lassen, in den Folgejahren konnte Mann vier Oscar-Nominierungen registrieren. Auch auf das Genre an sich hat „Thief“ noch bis dato einen sichtbaren Einfluss. Erst kürzlich hat OFDb Filmworks eine Ultimate Edition (5 Discs) veröffentlicht, um dem Film die gebührende Ehre zu erweisen.

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It Follows

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Als Liebhaber von Horrorfilmen ist es schwer, wirklich frische und originelle Ideen zu finden. In dem Genre, das so weit vom Geschmack des breiten Publikums entfernt ist, arbeiten zumindest momentan deutlich zu wenig innovative Filmemacher. Dieser Tage scheint Horror sich ausschließlich in zwei Extreme zu orientieren. Auf der einen Seite die Filme, die den Weg der möglichst krassen und grausamen Gewaltszenen gehen. Das andere Ende des Spektrums bevölkern weichgespülte Möchtegern-Schocker, deren Idee von Horror nicht über eine Reihe an lahmen Jumpscares hinaus geht. Dazwischen sind die Meta-Bomben wie „Cabin in the Woods“ oder „Tucker and Dale vs. Evil“, die sich zwar einen Spaß aus den traditionellen Klischees machen, aber kaum als aufrichtige Horrorfilme zählen können.

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Victoria

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An der Ehrenrettung des durchwachsenen Wettbewerbs der Berlinale war in diesem Jahr ein heimisches Stück beteiligt. Genauer gesagt eines, das sich nur wenige Meter von den Leinwänden des Festivals abspielt. Warum „Victoria“ tatsächlich eine Hoffnung für das deutsche Kino und dessen Platz auf der internationalen Bühne ist, erläutert Timo in seiner Kritik.

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Kiss the Cook – So schmeckt das Leben (Chef)

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Nach den ersten beiden Teilen von „Iron Man“ und „Cowboys & Aliens“ hat sich Filmemacher Jon Favreau insgesamt drei Jahre Zeit genommen, um mal wieder einen eigenen Film zu machen. In den letzten Jahren hat er sich eher auf seine Arbeit als Schauspieler und Produzent konzentriert, als eigene Projekte in Angriff zu nehmen. Mit „Chef“ (zu Deutsch: „Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“) bringt Favreau einen unterhaltsamen Indie-Film über die immer beliebteren Food Trucks und Familie, der sich gleichzeitig zum Thema Filmemacher versus Kritiker äußert und diese Beziehung in gewisser Weise persifliert.

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Eine neue Freundin (Une nouvelle amie)

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Nach „Jung & schön“ („Jeune et jolie“) wendet sich François Ozon ein weiteres Mal dem Thema Sexualität zu. In „Eine neue Freundin“ („Une neuvelle amie“) dreht es sich um Tod, Liebe und Identität. Da Weltkino so nett war und mir die Blu-Ray zugeschickt hat, bespreche ich neben dem Film bespreche auch die Blu-Ray.

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My Darling Clementine (Faustrecht der Prärie)

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Die Story um den legendären Schützen und Sheriff Wyatt Earp ist in der amerikanischen Popkultur fest verankert und wurde unzählige Male verfilmt. Zu den unvergesslichsten Interpretationen des Western-Mythos zählt John Fords „My Darling Clementine“ („Faustrecht der Prärie“), der fast 70 Jahre nach Erscheinen vom englischen Label Arrow eine wundervolle Veröffentlichung bekommen hat. Wir haben das limitierte Set aus zwei Blu-Rays unter die Lupe genommen.

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Asterix im Land der Götter (Astérix: Le domaine des dieux)

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Nach etwa 8 Jahren ist im November 2014 mit „Asterix im Land der Götter“ („Astérix: Le domaine des dieux“) wieder ein Asterix-Film erschienen, wenn man die Realverfilmungen mal ausnimmt. Wohingegen sämtliche vorherigen Filme Zeichentrick waren, ist der neue Asterix ein vollwertiger Animationsfilm und beschreitet damit Neuland. Ich hab mir die Blu-Ray zu „Asterix im Land der Götter“ angeschaut und mir ein Bild darüber gemacht.

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Frank

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Mit reichlich Verspätung startet der britische „Frank“, der eine Schneise der Verzückung durch globale Filmfestivals gezogen hat, nun auch in Deutschland. Lenny Abrahamsons Story über den pekuliären, behelmten Musiker Frank und den Möchtegern-Künstler Jon ist ein arg ungewöhnlicher Film, dessen mysteriöser Titelcharakter nur einen Bruchteil des absurden Schauspiels ausmacht.

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Two Night Stand

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Irgendwann zwischen seinem Karrieredurchbruch „Whiplash“ und seinem potenziellen Karrierekiller „Fantastic Four“ hat Miles Teller noch in einer kleinen Rom-Com mitgespielt. In „Two Night Stand“ werden Megan und Alec nach einem One Night Stand von einem Blizzard eingesperrt und wagen ein Experiment.

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