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It Follows

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Als Liebhaber von Horrorfilmen ist es schwer, wirklich frische und originelle Ideen zu finden. In dem Genre, das so weit vom Geschmack des breiten Publikums entfernt ist, arbeiten zumindest momentan deutlich zu wenig innovative Filmemacher. Dieser Tage scheint Horror sich ausschließlich in zwei Extreme zu orientieren. Auf der einen Seite die Filme, die den Weg der möglichst krassen und grausamen Gewaltszenen gehen. Das andere Ende des Spektrums bevölkern weichgespülte Möchtegern-Schocker, deren Idee von Horror nicht über eine Reihe an lahmen Jumpscares hinaus geht. Dazwischen sind die Meta-Bomben wie „Cabin in the Woods“ oder „Tucker and Dale vs. Evil“, die sich zwar einen Spaß aus den traditionellen Klischees machen, aber kaum als aufrichtige Horrorfilme zählen können.

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Shrew’s Nest

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Eines der definitiven Highlights des Fantasy Filmfests 2015 ist eine spanische Perle mit dem Namen „Shrew’s Nest“ (oder im Original „Musarañas“). Mit der wilden Mischung aus Kammerspiel, Horrorthriller und psychologischem Drama schmeißen die Spanier einen effektiven Schocker auf die Leinwand, der sich nicht nur in den Grenzen seiner Genrevorgaben als überaus guter Film erweist.

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Life After Beth

Life After Beth

Die gravierendste Lektion erteilt „Life After Beth“ direkt zu Beginn. Einsame Spaziergänge in der kalifornischen Wildnis können mit Tod durch Schlangenbiss enden. Dieses ernüchternde Schicksal ereilt Titelcharakter Beth (Aubrey Plaza) am Anfang des Films. Stark mitgenommen von ihrem Tod ist vor allem ihr (Ex?)Freund Zach (Dane DeHaan), dessen Beziehung zu Beth in letzter Zeit stark gelitten hat. Mit einem Universum an ungesagten Dingen im Kopf hinkt er durch sein Leben und beginnt eine freundschaftliche Beziehung zu Beths Eltern (John C. Reilly, Molly Shannon).

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13 Sins

13 Sins

Elliott Brindle (Mark Webber) ist in einer misslichen Lage und Regisseur Daniel Stamm lässt keine Möglichkeit aus, dieses zu verdeutlichen. Bruder und Vater, für deren Pflege er aufkommen muss, eine schwangere Verlobte und eine kostspielige Hochzeit, die vor der Tür steht. Er würde alles tun, um aus seinem Schuldensumpf zu entkommen. Wie praktisch, dass ihn zur Geisterstunde ein Telefonanruf erreicht und ihm die Teilnahme an einem lukrativen Spiel angeboten wird. Eine Reihe von 13 Aufgaben muss er bewältigen, um auf der anderen Seite als reicher Mann herauszukommen. Zunächst ist es das bloße Töten einer Fliege, doch schon bald eskalieren die Aufgaben gewaltig und Elliott muss sich fragen, was ihm sein Reichtum wert ist.

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White Bird in a Blizzard

White Bird In A Blizzard

Es ist 1988 und der Haussegen bei Familie Connors hängt gehörig schief. Der augenscheinliche Höhepunkt der familiären Probleme ereignet sich direkt zu Beginn des Films, als Mutter und Ehefrau Eve (Eva Green) von heute auf morgen vom Erdboden verschluckt wird. Ihr Mann Brock (Christopher Meloni) ist am Boden zerstört und sucht vergeblich nach Gründen für das plötzliche Verschwinden seiner Gattin. Auch nach einer langwierigen Untersuchung hat die örtliche Polizei keine Ahnung, was passiert sein könnte. Einzig Tochter Kat (Shailene Woodley) scheint von den mysteriösen Ereignissen kaum beeindruckt zu sein. Sie registriert die Abwesenheit ihrer Mutter bestenfalls als leichtes Ärgernis und fährt mit ihrem Leben unbeirrt fort. Über die nächsten drei Jahre macht sich allerdings doch eine allmähliche Neugier breit und Kat versucht, ihrer zerrütteten Familie auf den Grund zu gehen.

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Housebound

Housebound

Schon vor vielen Jahren hat der ehemalige Splatter-König Peter Jackson sein Genre verlassen und inszeniert stattdessen haarige, unentwegt hungrige kleine Männer. Doch etwas Horror-Talent ist in Neuseeland noch übrig geblieben, wie „Housebound“ eindrucksvoll beweist. Kylie (Morgana O’Reilly) ist ein reichlich verzogenes Gör und nebenbei auch eine Kriminelle. Nach ihrem letzten Übergriff ist das Maß der Behörden voll und sie wird zu acht Monaten Hausarrest verurteilt. Zu allem Überfluss muss sie in das Haus ihrer Kindheit zurück, das von ihrer Mutter Miriam (Rima Te Wiata) und deren Lebensgefährten Graeme (Ross Harper) bewohnt wird. Als ob die angespannte Beziehung zwischen Mutter und Tochter nicht schon genug wäre, ist Miriam davon überzeugt, dass es in dem alten Haus spukt. Wie alles andere hält Kylie das natürlich auch für ausgemachten Blödsinn. Jedenfalls bis sie selber einige unheimliche Begegnungen erlebt.

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Under the Skin

Under The Skin

Traditionell ist der Zweck von Science-Fiction ist, einen philosophischen Denkprozeß im Kopf seiner Zuschauer/Leser anzuregen. Diese Aussage lässt sich anhand einer der berühmtesten und allgemein als perfekt angesehenen Sci-Fi-Geschichten aller Zeiten zementieren, die außerdem mein absoluter Favorit des Genres ist. Die Rede ist natürlich von Arthur C. Clarkes „2001: A Space Odyssey“ und der dazugehörigen Verfilmung von Stanley Kubrick.

Mit einer monumentalen Perspektive, die seitdem nicht mehr erreicht wurde, schafft Kubrick bereits im Jahr 1968 einen Film, der das Genre bis heute definiert, zumindest im filmischen Bereich. Er begleitet die Menschen vom Anfang ihrer Zivilisation bis zur bis dato (und heute immer noch) unübertroffenen Errungenschaft. Der Reise ins Weltall. Der Philosoph Alan Watts brachte es mit seiner Phrase „You are the universe experiencing itself.“ wohl am besten auf den Punkt. Der Mensch und das menschliche Bewusstsein, das auf dem Planeten einzigartig ist, ist ein Weg des Universums, sich selber zu untersuchen und zu verstehen.

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Oculus

Oculus

Tim Russell (Brenton Thwaites) hat kein besonders schönes Leben gehabt. Nachdem er als Kind zu einer drastischen Aktion gezwungen wurde, verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens hinter Gittern. Nachdem er seinen ersten Schritt als freier Mann getan hat, lauert ihm seine Schwester Kaylie Russell (Karen Gillan) auf und überredet ihn, an einem heiklen Experiment teilzunehmen. Im Zentrum des Vorhabens steht ein antiker Spiegel, der bereits seit Jahren in Familienbesitz ist und auch in den verhängnisvollen Ereignissen, die Tim seinerzeit ins Gefängnis schickten, angeblich nicht ganz unbeteiligt war.

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Redirected

Redirected

Eines verhängnisvollen Nachts trafen sich die Publikumslieblinge „Snatch“, „Hangover“ und „EuroTrip“ zu einer richtig versauten Orgie. Das Ergebnis vom Austausch der cineastischen Körpersäfte ist „Redirected“, ein britisch-litauischer Action-Krimi-Komödien-Hybrid, der seinen Vorbildern bei jeder Gelegenheit fleißig nacheifert.

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Suburban Gothic

Suburban Gothic

Raymond (Matthew Gray Gubler) baut seine Zelte in der großen Stadt frustriert ab und zieht wenig begeistert in seine Heimatstadt und zu seinen Eltern (Ray Wise, Barbara Niven) zurück. Dort angekommen wird der ehemals stark übergewichtige und depressive Junge mit zahlreichen Altlasten konfrontiert. Eine Clique aus ehemaligen Mitschülern will ihm die längst überfällige Tracht Prügel erteilen und die paranormalen Visionen, die ihn als Kind gequält und seither Ruhe gegeben haben, sind wieder allgegenwärtig.

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