Mit 0etaggte Artikel

96 Hours – Taken 3 (Taken 3)

Taken3_Cover

Mit dem ersten Teil von „Taken“ – in Deutschland unter dem Namen „96 Hours“ bekannt geworden – hat Liam Neeson so manchen überraschen können. Der Brite (genauer: Nordire) hat seinen Weltstatus eher durch unter anderem dramatischere Rollen erlangt. In diesem Actionfilm von 2008 kickte er aber als Protagonist Bryan Mills Ärsche und rettet damit seine Tochter davor, eine Sexsklavin zu werden. Pierre Morels („From Paris with Love“, „The Gunman“) „Taken“ hat sich vor allem durch seine kompakte Narrative und exzellent choreographierte Kampf- und Actionszenen ausgezeichnet. Da der Film auch an den Kinokassen ordentlich Ärsche gekickt hat und weit über 100 Millionen Dollar einspielen konnte, wurde aus einer Stand-Alone-Story eine Trilogie, die mit „96 Hours – Taken 3“ (ja, die Umbenennung von „Taken“ hat sich als etwas unsinnig erwiesen) sein Ende gefunden hat.

Weiterlesen

Ruhet in Frieden (A Walk among the Tombstones)

AWalkAmongTheTombstones_Cover

Manche Hollywood-Karrieren nehmen kuriose Wendungen. Vor knapp 20 Jahren konnte man den professionellen Iren Liam Neeson in der Titelrolle von Steven Spielbergs monumental-deprimierendem Weltkriegsdrama „Schindlers Liste“ bestaunen. Es folgten bunt gemischte Auftritte zwischen episodischen Liebeskomödien („Tatsächlich Liebe“) und hochkarätigen Comic-Verfilmungen („Batman Begins“). Im stolzen Alter von 58 brach für Neeson mit „96 Hours“ („Taken“) eine neue Ära an. Plötzlich war er ein hoch gehandelter Action-Star und tauchte auf dem Großteil seiner Filmposter mit gezückter Waffe und aufgerissenem Mund auf. Wie es sich für moderne Actionfilme gehört, wurde das dramatische Talent des Schauspielers in diesen Auftritten kaum gefordert. Mit „Ruhet in Frieden“ („A Walk among the Tombstones“) schickt er sich an, die Schauspielerei wieder aufzunehmen.

Weiterlesen

A Million Ways to Die in the West

amwtditw

Ich fühle mich wie ein alter Mann, wenn ich an die Zeit zurückdenke, in der Seth MacFarlanes „Family Guy“ wirklich lustig war. Bevor er den Stil und die drei Witze seines Cartoons auf zwei weitere Serien („American Dad“ und „The Cleveland Show“) ausdehnte, hat der profane aber trotzdem bissige und clevere Humor seiner ersten Serie sie zu einer der Lustigsten überhaupt gemacht...

Weiterlesen