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The Neon Demon

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Ein neuer Refn-Film? Da bin ich doch an Bord! Nach „Bronson“, „Walhalla Rising“, „Drive“ und „Only God Forgives“ kommt am 23. Juni 2016 das fünfte (englischsprachige) Machwerk des exzentrischen Dänen in deutsche Kinos. Für „The Neon Demon“ hat sich Nicolas Winding Refn ganze drei Jahre Zeit gelassen. Nach dem superpopulären „Drive“ und dem etwas kontroversen „Only God Forgives“, versucht Refn seinen ganz persönlichen Stempel auf das Horror-Genre zu drücken.

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Demon

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„Demon“ ist ein ziemlich blöder Titel. Genau wie Vampire oder Zombies wurde die Thematik der dämonischen Besessenheit in den letzten Jahren brutal totgehauen. Gerade in diesem Jahr lief mit „Demonic“ ein Stück, das so schlecht ist, dass ich immer noch darüber lache. Mit diesem Gewäsch hat die polnisch-israelische Ko-Produktion nichts am Hut. Man mag sogar behaupten, dass sie Meilen über den Köpfen ihrer Konkurrenten schwebt. Oder dass Regisseur Marcin Wrona aus seinem Hauptdarsteller eine geradezu epische Leistung herauskitzelt, die den Vergleich zur Linda Blair eines Exorzisten nicht zu scheuen braucht. Behaupten kann man jedoch vieles. Warum für Freunde des anspruchsvollen Genrekinos kein Weg an „Demon“ vorbeiführt, kann ich sogar im Detail erläutern.

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The World of Kanako

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Wenn man ein Festival für Exoten und Nervenkitzler veranstalten will, kommt man um Japan nicht herum. Die Asiaten gehören seit Jahren zu den Haupt-Exporteuren von allem, was exzessiv ist. Zumindest im Bereich der Popkultur. Auch das dort herrschende Verhältnis zum Tod und zur Darstellung von Tod unterscheidet sich mit dem Unseren wie Tag und Nacht. Als Stellvertreter für das asiatische Kino schickt das SHIVERS-Festival den Rachethriller „The World of Kanako“ ins Rennen. Dieser liefert alles, was man vom cineastischen Asia Imbiss erwartet. Und davon sogar zu viel.

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It Follows

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Als Liebhaber von Horrorfilmen ist es schwer, wirklich frische und originelle Ideen zu finden. In dem Genre, das so weit vom Geschmack des breiten Publikums entfernt ist, arbeiten zumindest momentan deutlich zu wenig innovative Filmemacher. Dieser Tage scheint Horror sich ausschließlich in zwei Extreme zu orientieren. Auf der einen Seite die Filme, die den Weg der möglichst krassen und grausamen Gewaltszenen gehen. Das andere Ende des Spektrums bevölkern weichgespülte Möchtegern-Schocker, deren Idee von Horror nicht über eine Reihe an lahmen Jumpscares hinaus geht. Dazwischen sind die Meta-Bomben wie „Cabin in the Woods“ oder „Tucker and Dale vs. Evil“, die sich zwar einen Spaß aus den traditionellen Klischees machen, aber kaum als aufrichtige Horrorfilme zählen können.

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The Invitation

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Im lauen Küstenstädtchen Los Angeles sind kuriose Einladungen zu Dinnerparties nur mit extremer Vorsicht zu genießen. Insbesondere jene, die von der Ex-Frau stammen, nachdem diese in den letzten zwei Jahren vom Radar verschwunden ist. Noch schlimmer, wenn der Abend in dem Haus stattfinden soll, in dem sich eine furchtbare Tragödie ereignet hat. Die fremden Überraschungsgäste, die im Kreis der eingeschworenen Clique Platz nehmen, sind dann auch kein Problem mehr. Oder? In „The Invitation“ wird in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal (nach „The Overnight“) ein harmloses Paar durch ein Labyrinth aus ungewissen Situationen gejagt. Und obwohl die Grundideen der Filme sich ähneln, eröffnet mit „The Invitation“ ein völlig anderes Tier das erste SHIVERS-Festival.

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A Perfect Day

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Vielleicht gehe ich in die falschen Filme, aber ich habe schon lange keinen guten Auftritt von Herrn Tim Robbins gesehen. Das ist jetzt vorbei, denn in „A Perfect Day“ ist er ein wichtiger Baustein eines starken Ensembles, zu dem außerdem Benicio del Toro, Olga Kurylenko und Mélanie Thierry gehören. Der Film des Spaniers Fernando León de Aranoa balanciert auf einem extrem dünnen Seil und liefert eine Charakterstudie vor der Kulisse des wohl grausamsten Konflikts der 90er.

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Bound to Vengeance

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Im Rahmen des Fantasy Filmfestivals 2015 fegte der Rache-Thriller „Bound to Vengeance“ über deutsche Leinwände und zeigte seinem Publikum eine fieberhafte Jagd durch die Nacht und ein leicht modifiziertes Duell zwischen einem entführten Mädchen und ihrem Peiniger. Leider kommt das schwindelerregende Tempo des Films nicht ohne einen Preis in Form von pochenden Kopfschmerzen und buchstäblichem Schwindelgefühl daher.

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The Target (Pyojeok)

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Mit „The Target“ zeigt das koreanische Kino, dass man es Hollywood gleichtun kann und ausländische Filme für das heimische Publikum adaptieren kann. Was „The Target“ und die dazugehörige Blu-Ray drauf haben, erfahrt ihr hier.

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The Man in the Wall

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In Kooperation mit dem Filmfestival in Jerusalem wurden in diesem Jahr in München drei ausgewählte Filme des israelischen Programms vorgeführt. Das High-Concept-Kammerspiel „The Man in the Wall“ ist einer der sorgfältig ausgesuchten Exporte.

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True Story – Spiel um Macht

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Während sich Jonah Hill mit gewählten Projekten wie „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ oder „The Wolf of Wall Street“ mehr und mehr einen Namen als Drama-Darsteller macht, hat sich James Franco immer weiter zum Mittelmaß der Schauspielriege bewegt. In Rupert Goolds „True Story – Spiel um Macht“ treffen die beiden nach „Das ist das Ende“ („This Is the End“) wieder aufeinander.

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