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Theeb

Wie es scheint, legt das Filmfest München zu meiner großen Begeisterung einen Fokus auf das orientalische Kino. Mit „Theeb“ läuft ein bezauberndes und aufregendes Wüstenabenteuer, das tief in der Folklore eines Beduinenstammes verwurzelt ist.

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Slow West

Zwischen Mutanten, britischen Indie-Verfilmungen und Neuauflagen von Shakespeare hat Michael Fassbender irgendwie Zeit gefunden, diesen kleinen Western in seinem Kalender unterzubringen. Als Raubein des späten 19. Jahrhunderts macht der Deutsche/Ire in “Slow West” eine erwartungsgemäß gute Figur, was man von John Macleans Film als Ganzem leider nicht behaupten kann.

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Hungry Hearts

Indie-Darling Adam Driver taucht auf dem Filmfest München mehrfach auf. Seinen womöglich haarsträubendsten Auftritt gibt es in „Hungry Hearts“ vom italienischen Regisseur Saverio Costanzo zu sehen. Ein Ausnahmefilm der das Glück eines jungen Paares bis aufs Äußerste strapaziert.

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The Silence of the Shepherd (Samt Al Rai)

Das zweite Highlight des Münchner Filmfestivals lädt in ein bis dato unerforschtes Filmland ein. “The Silence of the Shepherd” (“Samt al Rai”) behandelt das Schicksal eines irakischen Dorfes vor dem Hintergrund der Golfkriege und deckt dabei eine unbekannte Seite eines sehr bekannten Konflikts auf.

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Men & Chicken (Mænd & høns)

10 Jahre hat Anders Thomas Jensen in der Schreibwerkstatt verbracht, nachdem er mit “Adams Äpfel” eine der populärsten skandinavischen Komödien der letzten Jahrzehnte ablieferte. Jetzt nimmt der Däne endlich wieder hinter der Kamera Platz und lässt die Art von bizarrer Komödie auf die Welt los, die man von ihm erwarten darf. Von inszenatorischem oder humoristischem Rost ist dabei keine Spur.

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Bier, Brezn, Bilder – Die Highlights des 33. Münchner Filmfestivals

Nach den frostigen Winden Berlins und dem heimischen Festivalhafen Hamburg wird Neuland betreten! Erstmals geht es in diesem Jahr auf den Weg Richtung Freistaat Bayern, wo die kinematischen Früchte des 33. jährlichen Filmfestivals in München geerntet werden. Ich habe das Programm für 2015 unter die Lupe genommen und 10 Filme ausgesucht, auf die ich mich besonders freue!

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Escobar – Paradise Lost

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“Escobar – Paradise Lost” nimmt einen der gefährlichsten und zwielichtigsten Menschen des letzten Jahrhunderts und zeigt uns, was bei seiner Nichte so los ist. Obwohl dem kolumbianischen Drogenbaron und Volkshelden die Show gestohlen wird, funktioniert Andrea di Stefanos Film sehr gut. Das liegt unter Anderem an seiner Struktur, die zwar nicht innovativ, in jedem Fall aber abwechslungsreich ist.

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Learning to Drive

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Gerade noch hat sie mit “Nobody Wants the Night” die Berlinale eröffnet, jetzt überfallt die spanische Regisseurin Isabel Coixet mit “Learning to Drive” die deutsche Kinolandschaft. In der Theorie ein leichtfüßiges, sympathisches Komödiendrama. In der Praxis könnte Coixets neuer Film jedoch durch einige Fehltritte insbesondere beim maskulinen Publikum in Ungnade fallen.

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Boy7

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Ein knappes Jahrhundert nach Fritz Langs “Metropolis” wagen die Deutschen sich erneut an die dystopische Science-Fiction. Großartig! Leider scheint dieses Genre derzeit vornehmlich in Form von Jugendromanen wie dem niederländischen “Boy7” zu existieren. Können Regisseur Özgür Yildirim und sein Team den jugendlichen Stoff erfolgreich für die breite Masse aufarbeiten?

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